Bodenbeläge
Ein Boden wird mit den Füßen beurteilt, bevor man ihn ansieht: Er darf nicht federn, nicht knarren, nicht wandern.
Der Belag ist die letzte Schicht eines Aufbaus. Wie er sich anfühlt, entscheidet sich darunter: an der Ebenheit des Untergrunds, an der Dämmunterlage, an den Randfugen, die die Ausdehnung aufnehmen.
Was wir verlegen
- Parkett und Fertigparkett — schwimmend oder vollflächig verklebt
- Laminat — für Flächen, die viel aushalten müssen
- Vinyl und Designbeläge — auch in Feuchträumen
- Sockelleisten und Übergangsprofile — sauber auf Gehrung, nicht auf Stoß
Vorbereitung des Untergrunds
- Ebenheit prüfen — die zulässigen Abweichungen sind kleiner, als die meisten erwarten
- Restfeuchte des Estrichs messen, bevor verlegt wird
- Spachteln und grundieren, wo es nötig ist
- Dämmunterlage passend zur Nutzung wählen — Trittschall im Obergeschoss, Wärmedurchlass bei Fußbodenheizung
Häufige Fragen
Muss der alte Boden raus?
Nicht immer. Ein fester, ebener Belag kann als Untergrund dienen. Lose Dielen, hohle Stellen oder Feuchtigkeit im Aufbau schließen das aus — dann kommt der alte Belag heraus, sonst arbeitet der neue darauf.
Was ist mit Fußbodenheizung?
Möglich mit allen gängigen Belägen, wenn sie dafür freigegeben sind und der Aufbau die Wärme durchlässt. Entscheidend sind die Dämmunterlage und das Aufheizprotokoll des Estrichs — ohne das wird nicht verlegt.
Wie lange dauert das?
Ein Raum ist meist an einem Tag fertig, eine Wohnung in zwei bis vier. Dazu kommt Zeit für die Vorbereitung: Spachtelmasse und Grundierung brauchen ihre Trocknung, die lässt sich nicht abkürzen.
Neuer Boden fällig?
Sagen Sie uns Fläche, Untergrund und ob eine Fußbodenheizung darunter liegt.